Beruf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

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Aktuelle Jobs als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)

Light Mobility Solutions GmbH | Hainburg
Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d): Fehler und Störungen an Equipment wie Spritzgießmaschinen und Montageanlagen, sowie elektrischen/elektronischen Anlagen analysieren und anhand von Meldungen aus der Produktion und/oder Fehlerspeichern Schadensumfang beurteilen sowie Reparatur – und Instandsetzung; Durchführung von Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten incl. Dokumentation der ausgeführten Tätigkeiten; Durchführung von vorbeugenden Wartungsarbeiten nach Wartungsplänen; Einhaltung der Gesetze und innerbetrieblichen Bestimmungen im Hinblick auf Arbeitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz; Unterstützung von Fremdfirmen, die im Bereich operativ & präventiv tätig sind.

Lehrstelle als Elektroniker/Elektronikerin

ABATEC GmbH | bundesweit
LEHRSTELLE ALS ELEKTRONIKER/ELEKTRONIKERIN: LEHRSTELLE / LEHRBEGINN: AB SOFORT / LEHRZEIT: 3,5. BESONDERE MODELLE: Lehre; Lehre mit Matura. BENEFITS: Events/Ausflüge; Gesundheitsleistungen; Weiterbildungsmöglichkeiten. LEHRLINGSEINKOMMEN: Für diese Position bieten wir dir ein attraktives Lehrlingseinkommen im 1. Lehrjahr von € € 800,-; ON TOP 100,- brutto pro Monat.

Elektrotechniker Elektro- und Gebäudetechnik

Caverion Österreich GmbH | bundesweit
ELEKTROTECHNIKER ELEKTRO- UND GEBäUDETECHNIK: LEHRSTELLE / LEHRBEGINN: SEPTEMBER / LEHRZEIT: 3,5; 4. BESONDERE MODELLE: Doppellehre; Lehre. BENEFITS: Gesundheitsleistungen; Getränke; Weiterbildungsmöglichkeiten. LEHRLINGSEINKOMMEN: Für diese Position bieten wir dir ein attraktives Lehrlingseinkommen im 1. Lehrjahr von € 726,13 brutto pro Monat.

Elektro- und Gebäudetechnik

Expert Nöhmer | bundesweit
ELEKTRO- UND GEBäUDETECHNIK: LEHRSTELLE / LEHRBEGINN: SEPTEMBER / LEHRZEIT: 4. BESONDERE MODELLE: Lehre. BENEFITS: Führerschein; Getränke; Weiterbildungsmöglichkeiten. LEHRLINGSEINKOMMEN: Für diese Position bieten wir dir ein attraktives Lehrlingseinkommen im 1. Lehrjahr von € 900,00 brutto pro Monat.

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Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik:

Welche Ausbildung benötigt man als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik?

Das Berufsbild Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk. Die Berufsausbildung findet, auf dualer Basis, abwechselnd in einem Ausbildungsbetrieb und in einer Berufsschule statt, der Berufsschulunterricht ist entweder als Blockunterricht organisiert oder findet einmal in der Woche statt. Folgende Ausbildungsbetriebe sind anerkannt:

  • Handwerksbetriebe der Fachrichtung Elektronik oder Elektrotechnik
  • Unternehmen im Fachbereich Elektrik oder Facility-Management der Immobilienwirtschaft
  • Hausmeisteragenturen
  • Versorgungsunternehmen innerhalb der Elektrizitätsversorgung
  • Unternehmen im Fachbereich der Schalteinrichtung
  • Unternehmen zur Überwachung von industriellen, elektronischen Prozessen.

Die Ausbildung hat zahlreiche Aufgabeninhalte und dauert 3,5 Jahre. Es gibt keine vorgeschriebene Zugangsvoraussetzung. Der Hauptzugang erfolgt über den mittleren Bildungsabschluss.

Welche Fähigkeiten braucht man als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik?

Das gesamte Berufsfeld basiert auf den sogenannten MINT-Fächern und baut auf allen naturwissenschaftlichen Fächern auf. Der Beruf ist nur geeignet, wenn man naturwissenschaftliche Talente mitbringt.

Sie benötigen ausgezeichnete Schulnoten in den Fächern Mathematik und Physik. Hier sollten Sie sich mit Elektrotechnik auskennen. Kompetenzen in der Kommunikationstechnik und Leitungstechnik werden ebenso erwartet, wie ein allgemeines Verständnis für Elektrizitätslehre. Sie sollten einen Stromkreis ohne jegliche Vorbereitung und mit sämtlichen Merkmalen erkennen und entsprechend verstehen können.

Die Grundrechenraten müssen Sie auf höchstem Niveau beherrschen. Sie sollten im Kopf rechnen können und Gleichungen ohne Weiteres verstehen. Sie benötigen mathematische Kenntnisse nicht nur in Bezug auf den elektronischen Bereich, sondern müssen auch Materialberechnungen und Bestandsberechnungen durchführen.

Im Idealfall haben Sie in der Schule die ersten Kenntnisse im Bereich Technik und Werken erworben. Sie müssen handwerklich geschickt sein und sollten mit allen gängigen Werkzeugen umgehen können. Alle handwerklichen Kompetenzen sollten ihren Schwerpunkt auf den elektronischen Fachbereich haben.

Schon vor Beginn der Berufsausbildung müssen Sie in der Lage sein, einfache Schaltpläne und Stromlaufpläne verstehen zu können. Sie müssen ein allgemeines Verständnis für technische Skizzen haben und sollten diese auch problemlos anfertigen können.

Ebenso sind Kenntnisse in der Verdrahtung unerlässlich. Sie müssen Installationspläne verstehen können und in der Lage sein, diese Inhalte den einzelnen Gebäudeteilen zuzuordnen.

Das Fach Informatik nimmt im Berufsfeld Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik einen immer höherer Stellenwert ein. Das wird sich auch zukünftig in diese Richtung weiterentwickeln, da immer mehr elektronische Bereiche digitalisiert werden. Daher sollten Sie Grundkenntnisse im Fach Informatik mitbringen. Zudem müssen Sie in der Lage sein, digitale Arbeitsprozesse zu verstehen.

Wie viel verdient ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik?

In Bezug auf die monatlichen Bruttolöhne gibt es deutschlandweit extreme Unterschiede. Der Tariflohn in Bayern liegt zwischen ca. 3.207 und 3.828 € brutto im Monat. In Sachsen-Anhalt erhalten Sie dagegen einen regulären monatlichen Bruttolohn von ca. 2000 €. Auch die Branche nimmt Einfluss.

Während der Ausbildung:

Sie erhalten eine Ausbildungsvergütung, die deutschlandweit angeglichen ist. Sie ist nach Ausbildungsjahren geordnet und steigt mit jedem Ausbildungsjahr an. Das sind die Verdienste im Überblick:

  • Im ersten Ausbildungsjahr zwischen ca. 700 und 850 € brutto im Monat
  • Im zweiten Ausbildungsjahr zwischen ca. 770 und 900 € brutto im Monat
  • Im dritten Ausbildungsjahr zwischen ca. 865 und 1.000 € brutto im Monat
  • Im vierten Ausbildungsjahr zwischen ca. 920 und 1.100 € brutto im Monat

Als Berufseinsteiger:

Die Einstiegsgehälter schwanken und liegen zwischen ca. 1.900 € brutto im Monat in Sachsen-Anhalt und 2.600 € brutto im Monat in Baden-Württemberg. Im Bereich Facility-Management ist das Gehalt generell niedriger als in allen anderen Industriebereichen.

Mit Berufserfahrung:

Berufserfahrene Elektroniker/innen erzielen das höchste Gehalt in Hamburg, Bayern und Baden-Württemberg. Im Osten sind die Löhne generell viel geringer als in allen anderen Landesteilen. Hier gibt es aber noch mal einen Unterschied innerhalb der neuen Bundesländer, denn in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind sie noch viel geringer als im gesamten Osten. Sie dürfen deutschlandweit mit Löhnen zwischen ca. 2.600 und 3.700 € brutto im Monat rechnen.

Welche Aufgaben hat man als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik?

Elektroniker/innen für Energie und Gebäudetechnik sind für elektronische Anlagen aller Art verantwortlich. Sie kümmern sich um die Planung und Kontrolle und stellen die Energieversorgung innerhalb von Gebäuden sicher. Zudem installieren sie sämtliche elektrischen Anlagen und überwachen den Betrieb.

Während der Ausbildung:

Das gesamte Berufsbild hat einen sehr umfangreichen Ausbildungsinhalt. Sie müssen während der Berufsausbildung viel lernen. In einigen Betrieben müssen Sie schon während der Ausbildung an innerbetrieblichen Weiterbildungen teilnehmen.

Bevor Sie überhaupt Tätigkeiten ausüben können, durchlaufen Sie Sicherheitsschulungen. Der elektrische Fachbereich ist anspruchsvoll. Sämtliche Arbeiten können nur durchgeführt werden, wenn die Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden. Dazu müssen Sie auch Vorbereitungen treffen.

Sie beginnen meist mit den Tätigkeiten in der technischen Kommunikation und mit der Planung und Durchführung von Arbeiten. Sie lernen den Bereich der Qualitätssicherung kennen und bekommen Einweisungen in den richtigen Umgang mit Kunden/innen und der Kundenkommunikation.

Im weiteren Verlauf kümmern Sie sich um die Analyse aller technischen Geräte. Sie sehen sich die Funktionen der einzelnen Systeme an. Sobald Sie hier die notwendigen Kompetenzen gesammelt haben, beginnen Sie mit der Problemlösung. Sie führen Messungen durch und lassen die Ergebnisse mit in Ihre Analysen einfließen.

Ein Aufgabenschwerpunkt liegt auf der Erkennung von Fehlern. Sie müssen lernen, die physikalischen Kennwerte zu sehen und Sie perfekt zuordnen zu können. Nur so ist später auch eine Fehlererkennung möglich.

Sobald die Fehler innerhalb der elektrotechnischen Anlage gefunden und behoben sind, müssen Sie die Anlage wieder montieren oder installieren. Eventuell müssen dabei Bauteile ausgetauscht werden. Eine Baugruppenkontrolle kann durchaus erforderlich sein.

Nach der Installation beschäftigen Sie sich mit der Funktion der Anlage und schließen Sie wieder an die Versorgung und an das jeweilige Netzwerk an. Im letzten Schritt prüfen Sie sämtliche Regelungen und kontrollieren die gesamte Steuerung.

Im Berufsleben:

Ihre Aufgaben im späteren Berufsleben richten sich nach dem Fachbereich. Sie können spezifisch oder allgemein sein. In diesem Bereich gibt es auch immer noch Nischenfächer und Aufgaben, die eher am Handwerk als an der Elektrotechnik anlehnen.

Innerhalb des Facility-Managements übernehmen Sie Hausmeistertätigkeiten. Sie stellen sicher, dass alle elektrischen Anlagen innerhalb von Gebäuden einwandfrei funktionieren. Bei Störungen reagieren Sie und suchen nach der Ursache. Sie beheben sie und installieren Ersatzteile.

In Unternehmen übernehmen Sie auch Hausmeistertätigkeiten, die sich aber eher auf die elektrischen Anlagen beziehen. Sie installieren gebäudetechnische Anlagen und stellen eine reibungslose Energieversorgung sicher.

Einige Elektroniker/innen für Energie- und Gebäudetechnik arbeiten auch selbstständig und unterhalten einen Reparaturservice für elektrische Anlagen und Geräte. Das Feld ist breit gefächert. Sie reparieren Waschmaschinen oder Kühlschränke. Andere sind auf Küchenanlagen spezialisiert und kümmern sich um den Einbau und Anschluss von Herden.

Eventuell sind Sie auch auf den Bereich Klimaanlagen spezialisiert. Dann sind Sie dafür verantwortlich, dass die Kühlsysteme in Gebäuden störungsfrei laufen. Sie schließen Steuer- und Regelungsanlagen an und kümmern sich um defekte Heizungen. Zudem kontrollieren Sie Lüftungen und programmieren alle Anlagen.

Ein weiterer großer Fachbereich ist die Kommunikations- und Informationstechnik. Hier installieren Sie Antennen und stellen die Empfangstechnik ordnungsgemäß ein. Sie kümmern sich auch um den Einbau von Breitbandgeräten oder anderen Telefon- und Kommunikationsanlagen.

Wo arbeitet ein Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik?

Sie arbeiten in der Regel in- und außerhalb von Gebäuden und kümmern sich hier um sämtliche elektrischen Anlagen. Die Gebäude können einem Unternehmen oder der privaten Wohnungswirtschaft zugeordnet sein.

Im Kundendienst arbeiten Sie auch mobil und besuchen die Kundschaft vor Ort. Sie sind dann mit einem Servicefahrzeug unterwegs und reparieren Anlagen.

Einige Elektroniker/innen arbeiten auch in Werkstätten oder Produktionshallen. Sie überwachen elektronische Arbeiten oder sind für die Qualitätssicherung tätig. Zudem halten Sie sich in Büros auf und verrichten hier Arbeiten am Computer.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik?

Dank des breit gefächerten Arbeitsbereiches sind Ihre Aufstiegschancen in diesem Berufsbild ausgezeichnet. Sie können in nahezu allen Bereichen Fuß fassen und sich entsprechend spezialisieren. Eventuell profitieren Sie auch von betriebsinternen Weiterbildungen.

Ein Weiterbildungsweg führt über die örtliche Handwerkskammer. Sie können sich als Meister/in oder Techniker/in ausbilden lassen. Hier haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Techniker/in für Elektrotechnik, Fachbereich Energietechnik
  • Industriemeister/in - Elektrotechnik
  • Techniker/in - Elektrotechnik
  • Techniker/in - Windenergietechnik
  • Elektrotechnikermeister/in
  • Techniker/in - Elektrotechnik, Fachbereich Automatisierungstechnik
  • Servicemonteur/in - Windenergieanlagentechnik
  • Techniker/in für Gebäudesystemtechnik

Sollten Sie im Besitz der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife sein, dann können Sie auch an der Universität oder an der Fachhochschule studieren. Folgende Fachrichtungen sind Ihrem Berufsbereich zugeordnet:

  • Elektrotechnik
  • Gebäudetechnik
  • Gebäudeenergietechnik
  • Facility-Management
  • Gebäudemanagement
  • Versorgungstechnik
  • Automatisierungstechnik
  • Energietechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen