Universität Wien | Wien
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Pendl & Piswanger | Mistelbach
Alterszentrum am Bach | Birmensdorf
Goldener Berg Hotel | Lech am Arlberg
Hotel Meielisalp | Leissigen

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Das Wichtigste in Kürze
Ihr Gehalt als Altenpflegehelfer (m/w) liegt nach einer entsprechenden Ausbildung bei 2.120 € bis 2.310 € pro Monat.
Als Altenpflegehelfer finden Sie z.B. in folgenden Arbeitsgebieten und Unternehmen Jobs: Altenheime, Behindertenwohnheime, Altenbetreuungsdienste, Sozialstationen, Diakonien, Altenbetreuungsdiensten, Gesundheitswesen, Krankenhäusern, Hospizen, Rehabilitationskliniken, Krankenhäuser, Pflegeheime, Hospize, Haushalte, Hauspersonal, Seniorenwohngemeinschaften, Privathaushalte, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Hauskrankenpflegedienste, Pflegedienst, Seniorenberatungsstellen, Selbsthilfeorganisationen, Pflegeberatung, Soziale, Altenbegegnungsstätten
In Berufen, die eine Ausbildung zum Altenpflegehelfer voraussetzen, werden Sie u.a. bei der Körperpflege behilflich sein, nämlich Waschen, Duschen, Zahnpflege, Darm- oder Blasenentleerung, im Bereich Mobilität, darüber hinaus beim An- sowie Auskleiden, Aufstehen oder Zubettgehen helfen. Weiterhin werden Sie in Ihrer Tätigkeit zum Beispiel ältere Menschen im Rahmen der Grundpflege versorgen, bei der Ernährung unterstützen, etwa Nahrung mundgerecht zubereiten.
Für gewöhnlich entscheiden sich Menschen für den Beruf des Altenpflegehelfers, weil Sie gern etwas Gutes tun wollen. Genau das Richtige für jemanden mit einer starken sozialen Ader. Zudem müssen Sie sich um Ihre Zukunft keine Sorgen machen, da es immer eine Generation gibt, die auf Pflege angewiesen ist.
Die Dankbarkeit der Menschen ist in Ihrem Beruf wohl die wertvollste Entlohnung. Sie gibt Ihnen die Kraft dafür, Wochenenddienste, Nachtschichten und Feiertagsarbeit locker zu überstehen. Da Sie ohnehin kein Mensch der Langeweile sind, können Ihnen auch wechselnde Arbeitszeiten und frühes Aufstehen nichts anhaben.
Um glücklich im Job des Altenpflegehelfers zu sein, brauchen Sie eine ganz bestimmte Kombination von Eigenschaften. Vielleicht werden Sie nicken, aber in erster Linie müssen Altenpflegehelfer Freude am Umgang mit Menschen haben. Ob im Umgang mit den pflegebedürftigen Menschen oder im Zusammenspiel mit den Kollegen – ohne Empathie läuft hier gar nichts. Zusätzlich ist der Altenpflegehelfer aber noch einiges mehr, nämlich:
Die beiden ersten Begriffe sind vielleicht noch einfach nachzuvollziehen. Der dritte Begriff ist nicht gleich verständlich. Wenn Sie allerdings Ihren Berufsalltag betrachten, werden Sie feststellen, dass es schon viel Kreativität braucht, um Senioren und gehandicapte Menschen zum Beispiel zu mehr Bewegung zu animieren. Begeisterung fordert ungewöhnliche, neue Ideen. Glücklicherweise sind Sie mit Ideenreichtum gut ausgestattet, sodass Ihre Heimbewohner sich nie langweilen müssen.
Nur ein bis zwei Jahre und schon ist die Ausbildung zum Altenpflegehelfer geschafft. Ein vermeintlicher Nachteil: Die Ausbildung ist schulisch organisiert. Anders als viele Ihrer Ausbildungsgenossen haben Sie also viel an der Berufsschulbank gesessen. Das ist allerdings nicht tragisch – schließlich thematisiert dieser Lehrplan nur die wirklich spannenden Inhalte. Außerdem wird der Schulalltag ja auch regelmäßig durchbrochen. Die mehrwöchigen praktischen Phasen in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen sorgen damals wie heute für die angenehme Abwechslung zum Theorieunterricht.
Leider kommen auch Sie als Altenpflegehelfer nicht um den Gehaltsstreit in sozialen Berufen drum herum. Unterbezahlung ist keine Seltenheit – glücklicherweise greift da die Mindestlohngrenze.
Wer dem entkommen möchte, dem stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Eine Option könnte sein, sich nach einem zahlungsfreudigeren Arbeitgeber umzusehen. Dabei können Sie auf ein paar grundlegende Abhängigkeiten vertrauen wie zum Beispiel:
Im Klartext: Sind Sie auf der Suche nach einer angemessen entlohnten Beschäftigung, schauen Sie sich die Stellenangebote genau an. Neben dem Betrieb selbst sollten Sie auch den Standort des Unternehmens berücksichtigen. Die Mitarbeiter in Firmen ländlicher Regionen verdienen meistens weniger als ihre Kollegen in Großstädten. Arbeitgeber in Metropolen dagegen können sich die Mietpreise leisten und haben demnach genug Geld über, um ihre Angestellten wertschätzend zu entlohnen. Nutzen Sie diesen Unterschied gern für sich und werfen Sie einen Blick in die umliegenden Großstädte.
Nicht zuletzt bringen Sie natürlich auch Berufserfahrung und Weiterbildungen voran. Mit erweitertem Wissen können Sie in gutbezahlte Positionen aufsteigen.
Die Zahl an alten Menschen in Deutschland steigt und die Lebenserwartung ist höher denn je. Folglich steigt auch der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal. Gut für Sie! An Stellenangeboten wird es Ihnen nie mangeln.
Die Kehrseite der Medaille sind leider die Kosten, die mit dem Anstieg pflegebedürftiger Personen einhergehen. Der soziale Bereich kann kaum noch die Finanzlöcher stopfen. Dadurch entstehen für Beitragszahler, Pflegedienste, Behörden und alle anderen Betroffenen finanzielle Probleme. Sie als Altenpflegehelfer haben da neben den Betroffenen wohl mit den größten Hürden zu kämpfen. Die Löhne sind niedrig und es fehlt überall an Personal. Überstunden sind keine Seltenheit.
Was ist die Rettung? Durch die Teilnahme an Weiterbildungen treiben Sie Ihre Karriere am effektivsten voran. Als Altenpflegehelfer stehen Sie noch am Anfang Ihrer Karriere. Der nächste Schritt ist die Weiterbildung zum Altenpfleger. Sie haben aber auch noch weitere Alternativen. Der soziale Sektor bietet viele spannende Berufe – schauen Sie sich bei der Suche aber am besten direkt auch die üblichen Durchschnittsgehälter an. Wenn Sie nach einer einjährigen Weiterbildung nur 50 Euro mehr verdienen, sollten Sie genau abwägen, ob sich die Weiterbildung überhaupt für Sie lohnt. Im folgenden finden Sie ein paar branchentypische Berufsprofile:
Altenpflegehelfer/innen pflegen ferner beaufsichtigen hilfs- außerdem pflegebedürftige ältere Menschen in stationären Einrichtungen oder bei ambulanten Pflegediensten. Sie richten ihren Arbeitsablauf nach den Pflege- sowie Behandlungsplänen wie auch dem Wohl der Patienten. Manche ihrer Patienten begleiten sie nur wenige Tage, doch nicht wenige pflegen sie über einen längeren Zeitraum.
Ihre Aufgaben erfüllen sie unter Aufsicht von Altenpflegern ferner -pflegerinnen wie auch nach Anweisungen der behandelnden Ärzte außerdem Ärztinnen. Dabei arbeiten sie häufig im Team mit Kollegen. Jede Pflegemaßnahme muss genau dokumentiert werden, damit die Kollegen sowie Ärzte ferner Ärztinnen wissen, was zu tun ist. Meist sorgen Altenpflegehelfer/innen für mehrere Patienten außerdem sind fast den ganzen Tag auf den Beinen. Manche Tätigkeiten, wie das Umbetten Bettlägeriger, sind zum Teil mit hohem Körpereinsatz verbunden. Wenn sie den Patienten bei der körperlichen Grundpflege helfen, sind sie in unmittelbarem körperlichem Kontakt mit ihnen, unterstützen sie beim Toilettengang sowie versorgen ihre Wunden. Neben der körperlichen Belastung sind Altenpflegehelfer/innen oft auch seelischen Belastungen ausgesetzt, etwa wenn sie Sterbende begleiten oder Verstorbene versorgen.
Trotz Zeitdruck sollten sich Altenpflegehelfer/innen neben ihrer pflegerischen Arbeit immer wieder Zeit für ein Gespräch, ein Spiel oder einen Spaziergang mit den alten Menschen nehmen. Manche Senioren sind sehr einsam, weitere haben keinen Lebensmut mehr. Hier ist vor allem Einfühlungsvermögen gefragt. Im Besonderen im Umgang mit dementen oder geistig verwirrten Patienten muss viel Geduld aufgebracht werden.
Um sich vor Infektionen zu schützen, berücksichtigen sie Arbeitsvorschriften ferner tragen evtl. auch Schutzkleidung. Der häufige Umgang mit Desinfektions- außerdem Hautpflegemitteln kann zu Hautreizungen führen.
Da Patienten oder Bewohner häufig rund um die Uhr betreut beziehungsweise beobachtet werden müssen, sind Altenpflegehelfer/innen im Besonderen in Heimen sowie Krankenhäusern im Schichtdienst auch nachts ferner am Wochenende tätig.
Wissenswertes
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