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Architekt Gehalt:

Was verdient ein Architekt?

Der Beruf des/r Architekt/in ist ein echter Traumberuf, den viele anstreben: Moderne, schöne und nützliche Gebäude zu entwerfen und dabei der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen, das klingt erstrebenswert. Und auch das Gehalt für Architekt/innen kann sich sehen lassen: Im bundesweiten Durchschnitt bekommen die Bauexperten rund 45.400 € brutto pro Jahr. Wie viel Einkommen im Einzelfall am Monatsende auf dem Konto ist, hängt unter anderem von der Branche ab, für die Sie arbeiten.

Als Einstiegsgehalt bekommen Architekt/innen zwischen 29.000 und 47.000 € brutto. Nach einigen Jahren kann der Lohn auf mehr als 55.000 € jährlich anwachsen, manche bekommen bis zu 85.000 €. Der unterschiedliche Verdienst kommt durch die eigene Erfahrung zustande, hängt aber auch von der Unternehmensgröße und dem Standort des Betriebs ab. Wer mit einem Bachelor-Abschluss ins Arbeitsleben einsteigt, hat zunächst einen geringeren Verdienst als die Kolleg/innen mit Master. Der Verdienst bei Selbstständigen fällt ebenfalls anders aus als bei Angestellten in großen oder kleineren Unternehmen.

Der Beruf erfordert ein Studium, eine Ausbildungsvergütung gibt es also nicht. Praktika und Nebenjobs sind aber während des Studiums nicht nur aus finanziellen Gründen sinnvoll: So sammeln Sie bereits wertvolle Erfahrungen, die Ihnen später bei der Suche nach dem ersten Job helfen können.

Wo verdient ein Architekt am meisten?

Der Standort des Arbeitgebers hat einen deutlich messbaren Einfluss auf Ihre Vergütung als Architekt/in. Mit Blick auf die verschiedenen Bundesländer zeigt sich, dass es Unterschiede zwischen West und Ost gibt. Außerdem haben wirtschaftsstarke Regionen, etwa die Rhein-Main-Region oder Baden-Württemberg, gegenüber strukturschwächeren Gegenden einen Standortvorteil. Der Vergleich einiger Bundesländer im Schnellüberblick offenbart klare Unterschiede beim Jahresgehalt vor Steuern:

  • Thüringen: ca. 34.000 €
  • Schleswig-Holstein: ca. 39.800 €
  • Hessen: ca. 42.300 €
  • Baden-Württemberg: circa 42.400 €
  • Bayern: ca. 43.300 €

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Architekten?

Wer Architekt/in werden will, schließt den einschlägigen Studiengang wahlweise mit dem Bachelor oder dem Master ab. Anschließend besteht die Möglichkeit, als angestellte/r Architekt/in zu arbeiten oder sich im eigenen Büro selbstständig zu machen. Den Weg in die Selbstständigkeit gehen viele erst nach einigen Jahren Berufserfahrung und Einarbeitungszeit in der Branche.

Im Angestelltenverhältnis führen Weiterbildungen, eventuell auch weitere Studienabschlüsse zu einer besseren Verhandlungsposition, wenn Sie verantwortungsvolle Positionen mit gutem Verdienst anstreben. Hier bieten sich schon für Bachelor-Absolvent/innen Abschlüsse in Baubetriebswirtschaft und Baumanagement, in Innenarchitektur oder Stadt- und Regionalplanung an.

Andere Architekt/innen spezialisieren sich auf Denkmalpflege oder Bauphysik oder auf die Immobilienwirtschaft. Auch hierfür gibt es weiterführende Studiengänge. Wer sich für die Karriere an der Hochschule interessiert, kann in einem der möglichen Fächer auf die Promotion oder die Habilitation hinarbeiten – diese Abschlüsse werden auch in der Privatwirtschaft mit attraktivem Lohn honoriert.

Karriere als Architekt in Deutschland: Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt für Architekten?

Gebaut wird immer, sei es bei den klassischen Immobilienprojekten, im Verkehrswesen oder generell bei Projekten der öffentlichen Hand. Dementsprechend werden Architekt/innen von Bauunternehmen im Hochbau gesucht, ebenso aber auch im öffentlichen Dienst. Architektur- und Ingenieurbüros suchen ebenso wie Bau- und Wohnungsträgergesellschaften oder Immobilienfirmen.

Die steigenden Anforderungen an Gebäude im Hinblick auf den Klimawandel und dringend nötige Energiesparmaßnahmen führen zu vermehrten Bauprojekten am Bestand. Gleiches gilt für die veränderte Altersstruktur in der Bevölkerung: Immer mehr, immer ältere Menschen benötigen bauliche Anpassungen ihrer Immobilien an altersbedingte Einschränkungen.

In den letzten Jahren ist Bewegung auf den Arbeitsmarkt für Architekt/innen gekommen: Zwar steigt die Zahl der Absolvent/innen in diesem Beruf, gleichzeitig aber steuert ein Großteil der derzeitig Tätigen auf die Rente zu. Damit steigt auch die Nachfrage nach Bewerber/innen. Somit finden Studierende eine Perspektive mit soliden Zukunftsaussichten für die nächsten Jahre und Jahrzehnte.