Bankkaufmann Gehalt

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Bankkaufmann Gehalt:

Was verdient ein Bankkaufmann?

Haben Ihnen zum Ende der Schulzeit Ihre Eltern auch geraten: Mach etwas Seriöses, arbeite bei einer Bank? Dem Beruf Bankkaufmann haftet seit Generationen der Ruf an, sehr solide und zukunftsträchtig zu sein. Daran hat sich bis heute nichts geändert und er gehört nach wie vor zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Wer fürchtet, der Umgang mit Zahlen und Geld wäre trocken und langweilig, der irrt: Bankkaufleute arbeiten in einem vielseitigen Beruf voller Abwechslung und Möglichkeiten und mit einem sehr guten Verdienst.

Von Beginn an freuen Sie sich über eine attraktive Ausbildungsvergütung und später über ein stetig steigendes Einkommen. So sieht das monatliche Gehalt brutto aus:

  • Erstes Ausbildungsjahr: ca. 1.030 bis 1.120 €
  • Zweites Ausbildungsjahr: ca. 1.090 bis 1.170 €
  • Drittes Ausbildungsjahr: ca. 1.160 bis 1.230 €
  • Berufsanfänger/in: ca. 2.200 bis 2.800 €
  • Nach 5 bis 10 Jahren: ca. 3.660 bis 3.900 €
  • Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung: ca. 3.800 bis 4.400 €
  • Geprüfte/r Bankfachwirt/in: ca. 6.300 €
  • Wertpapierspezialist/in: ca. 6.000 bis 8.000 €

Wo verdient ein Bankkaufmann am meisten?

Ihr Gehalt als Bankkaufmann/frau hängt neben der Berufserfahrung noch an anderen Faktoren. So verdienen Sie in der kleinen Filiale auf dem Dorf oder in der Vorstadt deutlich weniger als in der Zentrale in einer Finanzmetropole. Auch ist die Vergütung mit Ihrer Qualifikation verbunden. Mit einem üppigeren Gehalt etwa können Sie rechnen, wenn Sie sich auf Baukredit, Wertpapiere oder die Beratung von Großkunden spezialisiert haben.

Ein weiterer Einflussfaktor für Ihren Lohn ist die Unternehmensgröße. Die auf den lokalen Markt begrenzte Bank zahlt meist ein geringeres Gehalt als der Global Player, der zudem internationale Karrierechancen bietet. Nicht zuletzt gibt es Gehaltsschwankungen zwischen den Bundesländern. Die Verdienstspanne für Bankkaufleute beginnt in den Ländern Sachsen-Anhalt, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern und endet in Hessen und Baden-Württemberg.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Bankkaufleute?

Als Bankkaufmann/frau sind Sie Dienstleister rund um das Thema Geld. Das umfasst nicht nur das klassische Bankkonto, sondern auch Anlageformen und Wertpapiere, den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr, das Kreditwesen oder das Online-Banking. Dementsprechend können Sie sich gezielt in einzelnen Sparten weiterbilden und durch diese Qualifikation auch Ihre Vergütung steigern. Solche Weiterbildungen finden zumeist berufsbegleitend statt und werden von großen Finanzhäusern gefördert.

Mögliche Fortbildungen schließen Sie als Bankfachwirt/in, Bankbetriebswirt/in, Fachwirt/in Investment oder Fachberater/in für Finanzdienstleistungen ab. Der Beruf Bankkaufmann ist zudem eine solide Basis für ein weiterführendes Studium. Dieses können BWL, VWL, Finanzmanagement, Steuerlehre oder Controlling sein. Vielleicht verspüren Sie im Laufe Ihrer Karriere den Wunsch, eine Tätigkeit abseits eines Bankhauses auszuüben. Dann bieten sich Ihnen Beschäftigungen im Bereich Versicherungen, Immobilien, Investmentfonds oder in der Finanzabteilung großer Unternehmen.

Karriere als Bankkaufmann in Deutschland: Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt für Bankkaufleute?

Geld regiert die Welt – zumindest auf die Wirtschaftswelt trifft dies wirklich zu. Firmen benötigen Geld, um zu investieren und damit Innovation und Forschung voranzubringen. Privatpersonen benötigen oftmals einen höheren Geldbetrag, sei es für eine Anschaffung oder den Hausbau. Finanzierungen und seriöse Lösungen, um Kredite zu tilgen, sind also unentbehrlich für einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf und damit die Sicherung unseres Wohlstandes.

Es ist kein Geheimnis, dass Online-Banking und Geldautomaten viele frühere Funktionen von Bankkaufleuten überflüssig gemacht haben wie das einfache Bedienen am Schalter. Dafür sind die Aufgaben komplexer, digitaler und zukunftsorientierter geworden. Und: Der menschliche Aspekt des Berufs bleibt unverzichtbar! Wer einen Hauskauf wagt oder sein Unternehmen erweitert und dafür plötzlich mit einem hohen Geldbetrag jonglieren muss, der wünscht sich verlässliche und kompetente Ansprechpartner. Das sind Sie als Bankkaufmann/frau, denn Sie begleiten die Kunden bei ihren Projekten, unterstützen und beraten sie in allen Finanzfragen – und raten ihnen im Zweifel auch von einer überhöhten oder falschen Investition ab.