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Aktuelle Jobs im Bereich Chemietechnik

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Karrieretipps Chemietechnik:

Welche gut bezahlten Berufe im Bereich Chemietechnik gibt es?

Im Bereich Chemietechnik arbeiten Absolventen unterschiedlicher Ausbildungsgänge mit jeweils unterschiedlichen Verdienstmöglichkeiten. Wenn sich Stellenangebote explizit an eine/n Chemietechniker/in richten, meint dies im engeren Sinne Personen, die eine einschlägige Aufstiegsweiterbildung durchlaufen und die entsprechende Prüfung erfolgreich bestanden haben. Voraussetzung dafür sind der Abschluss einer Ausbildung als Chemisch-Technische/r Assistent/in (CTA), Chemikant/in oder Chemielaborant/in sowie eine mehrjährige Berufspraxis. Mit dem Abschluss als Chemietechniker/in ist in der Regel ein Zugang zu höher vergüteten Jobs im Bereich Chemietechnik möglich als mit einem CTA-Abschluss oder einer vergleichbaren Ausbildung. Überdurchschnittliche Gehälter werden in Funktionen mit Leitungsaufgaben, im Schichtdienst oder mit besonders langer Berufserfahrung erzielt.

Im weiteren Sinne werden in der Chemieindustrie tätige Ingenieure/Ingenieurinnen für Verfahrenstechnik beziehungsweise Absolventen der Fachrichtung Chemieingenieurwesen ebenfalls als Chemietechniker/innen bezeichnet. Der Aufwand für das Studium lohnt sich, denn ihre Jobs gehören zu den am besten bezahlten im Bereich Chemietechnik. Dies gilt umso mehr, wenn sie neben einer mehrjährigen Berufspraxis auch Führungserfahrung vorweisen können und höhere Managementfunktionen übernehmen.

Gehalt: Welche Verdienstmöglichkeiten bieten sich im Bereich Chemietechnik?

Wer eine Stelle als Chemietechniker/in antritt, kann als Berufsanfänger/in mit einem monatlichen Bruttogehalt ab etwa 3.100 Euro rechnen. Das Durchschnittsgehalt liegt bei einer bis zu dreijährigen Berufserfahrung bei etwa 3.400 Euro pro Monat und steigt dann mit wachsender Berufserfahrung weiter an. Nach neun Jahren im Job erhalten Chemietechniker/innen im Schnitt ein monatliches Bruttogehalt von rund 4.100 Euro. Wie die auf unserer Jobbörse veröffentlichten Stellenanzeigen erkennen lassen, sind die Einsatzmöglichkeiten für Chemietechniker/innen breit gefächert. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die infrage kommenden Branchen als auch bezüglich der Größe der Unternehmen beziehungsweise Institutionen, von denen die Jobangebote stammen. Häufig wird eine vergleichbare Stelle in einem sehr großen Unternehmen besser bezahlt als in einem Kleinbetrieb, und in der Chemie- und Pharmaindustrie werden tendenziell höhere Gehälter gezahlt als beispielsweise in der Lebensmittelindustrie. Erfahrene Chemietechniker/innen in besonders verantwortungsvollen Positionen können monatliche Bruttogehälter von mehr als 6.000 Euro erhalten.

Für einen Job als Ingenieur/in im Bereich Chemietechnik mit fünf- bis zehnjähriger Berufserfahrung zahlen Arbeitgeber monatlich im Schnitt rund 6.600 Euro. Berufseinsteiger/innen mit Bachelorabschluss verdienen bis zu rund 3.800 Euro brutto monatlich, nach einem Masterabschluss können sie mit rund 5.500 Euro rechnen. Auch hier variieren die Verdienstmöglichkeiten nach Branche und Unternehmensgröße; zudem spielen auch regionale Unterschiede eine Rolle. Dabei können Ingenieure/Ingenieurinnen im Bereich Chemietechnik in Hessen und Baden-Württemberg die höchsten Gehälter erreichen, während die Spitzenvergütungen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern am geringsten ausfallen.

Welche Fähigkeiten sind im Bereich Chemietechnik besonders gefragt?

Chemietechniker/innen müssen über eine ausgeprägte Fähigkeit zu abstrakt-logischem Denken, gute Auge-Hand-Koordination und handwerkliches Geschick sowie eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit verfügen. Sowohl während der entsprechenden Weiterbildung als auch in der beruflichen Praxis sind naturwissenschaftliche und mathematische Kenntnisse ebenso gefragt wie ein ausgeprägtes Verständnis für technische Probleme und Zusammenhänge.

Zu den für Chemietechniker/innen wichtigsten Soft-Skills gehören Sorgfalt, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein. Sie müssen Arbeitsanweisungen und Sicherheitsvorschriften verstehen können und zuverlässig umsetzen. Anderenfalls kann es zu schwerwiegenden Problemen wie Unfällen oder Havarien kommen, bei denen nicht nur hohe materielle Schäden, sondern auch erhebliche gesundheitliche Risiken bis hin zur Lebensgefahr drohen. Für eine erfolgreiche Karriere als Chemietechniker/in bedarf es zudem einer hohen Leistungs- und Einsatzbereitschaft. Diese schließt häufig auch die Bereitschaft zur Schichtarbeit ein, denn viele Produktionsanlagen in der chemischen Industrie müssen rund um die Uhr betrieben und überwacht werden. Eine schnelle Entscheidungsfähigkeit und eine selbstständige Arbeitsweise sind weitere Eigenschaften, die im Bereich Chemietechnik besonders gefragt sind.

Welche Aufgaben und Tätigkeiten kommen im Bereich Chemietechnik auf Sie zu?

Chemietechniker/innen fungieren in der Praxis teils als Vorgesetzte oder Teamleiter von Chemisch-Technischen Assistenten/Assistentinnen, teils übernehmen sie Funktionen, die ein umfassenderes Fachwissen als das eines/einer CTA erfordern. Eine für das Berufsbild typische Tätigkeit ist die Arbeit im Labor, wo Chemietechniker/innen unterstützend an Untersuchungen und Analysen mitwirken, beispielsweise an chemischen Versuchsreihen zur Entwicklung von neuen Stoffen und Produkten.

Charakteristisch für den Arbeitsalltag sind das Vorbereiten von Proben, die Durchführung von Stoffnachweisen, das Zusammenstellen der notwendigen Materialien und Substanzen für chemische Versuche, die Überwachung und das Protokollieren von Experimenten, die computergestützte Auswertung von Messreihen und das Erstellen von Arbeitsberichten beziehungsweise Statistiken. Auch das Bedienen und Überwachen chemisch-technischer Apparaturen sowie deren Reinigung werden häufig von Chemietechnikern/Chemietechnikerinnen erledigt.

Karriere im Bereich Chemietechnik: Welche Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten sich?

Wer als Chemietechniker/in noch einmal auf Jobsuche gehen und weitere Stufen auf der Karriereleiter erreichen möchte, kann dafür bestimmte Zusatzqualifikationen erwerben, die durch entsprechende Zertifikate bestätigt werden. Eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung, die zusätzliche Aufstiegschancen eröffnet, ist ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule.

Bereits im Bereich Chemietechnik Tätige mit einem ersten Studienabschluss können ihre Chancen durch einen Masterabschluss oder eine Promotion erhöhen. Letztere ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine Karriere an einer Hochschule oder in einer wissenschaftlichen Forschungseinrichtung angestrebt wird. Alternativ dazu bietet ein MBA-Studium die Möglichkeit, sich durch den Erwerb von betriebswirtschaftlichem Wissen und Management-Kenntnissen auf höhere Führungspositionen in der Industrie vorzubereiten.