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Kapfenberg Jobs und Stellenangebote

103 Jobs in Kapfenberg auf Jobbörse-stellenangebote.at

Tipps zur Berufsorientierung in Kapfenberg
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IT-Systemtechniker mit Kundenfokus im KMU-Umfeld merken
IT-Systemtechniker mit Kundenfokus im KMU-Umfeld

COMMEO DATA GmbH | Kapfenberg

Entdecken Sie die COMMEO DATA GmbH in Kapfenberg! Wir sind Ihr Partner für innovative IT-Dienstleistungen und Lösungen, die kleinen und mittleren Unternehmen stabilen sowie zuverlässigen IT-Betrieb bieten. Verstärken Sie unser engagiertes Team! +
Quereinstieg möglich | Gutes Betriebsklima | Flexible Arbeitszeiten | Weiterbildungsmöglichkeiten | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Betriebselektriker für die Luftfahrtindustrie (m/w/d) merken
Qualitätstechniker Messtechnik/Prüfprozesse für die Luftfahrtindustrie (m/w/d) merken
Technical Project Manager R&D merken
Technical Project Manager R&D

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG | Leoben

**Werde Technical Project Manager R&D!** Übernimm die Verantwortung für Planung und Umsetzung innovativer Technologieprojekte und trage dazu bei, dass AT&S seine Führungsposition im Bereich optische integrierte PCBs und IC-Substrate weiter ausbaut. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Working Student - Corporate Finance Projects merken
Working Student - Corporate Finance Projects

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG | Leoben

Werde Werkstudent im Bereich Corporate Finance: Unterstütze unsere Finanztransformation durch Digitalisierung, Automatisierung und KI. Arbeite eng mit unserem Team zusammen, um Prozessoptimierungen voranzutreiben und innovative Lösungen in einem globalen Industriekontext zu entwickeln. +
Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Orthoptist*in merken
Orthoptist*in

Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft KG | Bruck an der Mur

Werden Sie Teil unseres Teams als Orthoptist*in! Übernehmen Sie die Verantwortung für die Diagnose und Therapie von Sehstörungen und arbeiten Sie eng mit unseren Ärztinnen und Ärzten, stets am Puls modernster medizinischer Erkenntnisse. +
Gesundheitsprogramme | Kinderbetreuung | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Mitarbeiter:in in der Produktion - Vollzeit (m/w/d) merken
Mitarbeiter:in in der Produktion - Vollzeit (m/w/d)

Lactosan GmbH & Co. KG | Kapfenberg

Werde Teil unseres Teams als Mitarbeiter:in in der Produktionsvorbereitung! Du kontrollierst Rohstoffe, führst chargenbezogene Einwaagen durch und dokumentierst sorgfältig. Bring deine Einsatzfreude, Flexibilität und Teamgeist bei uns ein! +
Gutes Betriebsklima | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Messtechniker (m/w/d) merken
Messtechniker (m/w/d)

Trenkwalder Personaldienste GmbH | Kapfenberg

Entdecken Sie Ihre Chance bei einem globalen Unternehmen in Kapfenberg! Wir suchen einen Messtechniker (m/w/d), der Bauteile durch präzise optische Vermessung (GOM/Zeiss) prüft und untersucht. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams! +
Teilzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Technische:r Einkäufer:in (m/w/d) im Sondermaschinenbau merken
Technische:r Einkäufer:in (m/w/d) im Sondermaschinenbau

pewag international | Kapfenberg und Graz

Gestalten Sie mit uns den technischen und strategischen Einkauf im Sondermaschinenbau! Übernehmen Sie Verantwortung für die termingerechte Beschaffung hochwertiger Komponenten und optimieren Sie den Einkaufsprozess durch enge Zusammenarbeit mit unseren Fachabteilungen. +
Homeoffice | Flexible Arbeitszeiten | Parkplatz | Vollzeit | weitere Benefits mehr erfahren Heute veröffentlicht
Technische:r Projektmanager:in im Sondermaschinenbau (m/w/d) merken
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Kapfenberg Jobs und Stellenangebote

Kapfenberg Jobs und Stellenangebote

Kapfenberg – Ein nüchterner Blick auf überraschende Chancen

Es gibt Städte, denen eilt der Ruf voraus wie ein allzu pünktlicher Zug. Kapfenberg, irgendwo zwischen industrieller Wucht und grünem Rückzugsort, ist so ein Ort. Und jetzt mal ehrlich, wer als Berufseinsteiger, erfahrene Fachkraft oder chronischer Jobsucher denkt beim Wort „Kapfenberg“ sofort an großes berufliches Abenteuer? Eben. Dennoch, einmal genauer hingesehen, erzählen die Pendler auf dem Bahnsteig, die Gespräche im „Gasthaus zum Schiller“ und das leise Surren der Drehöfen etwas anderes. Nicht alles glänzt, was hier produziert wird – aber vieles ist robuster, als man auf den ersten Blick erwarten würde.


Industrie, Innovation und die Sache mit dem Fachkräftemangel

Fangen wir pragmatisch an: Ohne Stahl läuft hier fast nichts. Kapfenberg ist Industriestadt, mit einer eigensinnigen Mischung aus metallverarbeitender Schwergewichte und F&E-getriebenen Mittelständlern. Die Großen – ja, die gibt es tatsächlich – setzen auf Hochleistungswerkstoffe, Präzisionsrohre, sogar auf die begehrten Turbinenschaufeln, die irgendwo im Bauch eines internationalen Flugzeugs landen. Für Einsteiger klingt das vielleicht erstmal trocken. Aber: Wer sich für Technik, Automation oder angewandte Digitalisierung interessiert, stößt hier auf Maschinenparks, die man anderswo höchstens von Sicherheitspostern kennt.

Der regionale Arbeitsmarkt in Kapfenberg? Eigenartig zweigeteilt. Einerseits der chronische Ruf nach qualifizierten Fachkräften, speziell Mechatroniker, Schweißtechniker oder IT-nahe Spezialistinnen. Klingt nach leerem Branchengeplapper – doch morgens am Bahnhof fühlt sich jede dritte Unterhaltung nach Headhunting an. Andererseits, so ehrlich muss man auch sein, gibt es Jobs, die wenig verändern. Pflege, Einzelhandel, klassische Produktion: solide, aber selten Sprungbrett für große Sprünge. Das Einstiegsgehalt in metalltechnischen Berufen liegt derzeit meist um die 2.800 € bis 3.400 €. Mit etwas Erfahrung, technischer Weiterbildung oder besonderer Spezialisierung ist ein Gehalt von 3.600 € bis 4.500 € nicht völlig utopisch – aber man muss durchbeißen, auch gegen den eigenen inneren Schweinehund.


Zwischen Stahl, Software und Schrulligkeit – regionale Dynamik spürbar anders

Man könnte meinen, Kapfenberg habe das Tempo der Zeit verpasst. Doch die Windrichtung dreht. Investitionen in Digitalisierung, der Bau einer der modernsten Edelstahlwerke Europas – das klingt nach PR-Sprech, ist aber durchaus real. Der Charme dabei: Vieles ist im Umbruch, hier kann man – größere Worte verkneife ich mir – an richtigen Baustellen mitdenken, nicht nur am Schreibtisch Powerpoints falten. Wer, etwa als Quereinsteiger aus einer ganz anderen Branche, die Bereitschaft mitbringt, sich in neue Technologien oder den skurril-organisierten Shift-Betrieb einzuhacken, findet hier oft deutlich offeneres Terrain als im saturierten Großstadtbetrieb.

Freilich, Kapfenberg ist keine Metropole. Vieles wird pragmatisch und unverblümt gelöst – das Korsett der alten Strukturen löst sich, manchmal mit Knirschen. Gerade für nervöse Umsteiger ein Nährboden für Eigeninitiative, wenn man es aushält, dass nicht jeder Vortrag auf Englisch ist und mancher noch sagt: „Das hamma immer so gemacht.“ Dabei sind die Weiterbildungsmöglichkeiten überraschend divers: Von branchennahen Technik-Seminaren über spezialisierte Lehrgänge in IT-Sicherheit bis hin zu ungewöhnlichen Kooperationen mit lokalen Hochschulstandorten. Niemand muss zum ewigen Azubi mutieren – aber: Wer weiterdenkt, wird weiterkommen, und zwar nicht erst nach fünf Jahren.


Was bleibt? Zwischen Pendlerstrom und Lokalpatriotismus

Morgens, wenn sich die Busse zur Schicht wälzen, ist von Aufbruchstimmung und Zukunftslabor erstmal wenig zu spüren. Dennoch, das unterschwellige Gefühl bei vielen Gesprächspartnern: Kapfenberg mag im gesellschaftlichen Rampenlicht unter Bedingungen spielen, die an Provinz erinnern – aber die zentralen Fragen lauten auch hier: Wo kann und will ich mich einbringen, was macht mich am Ende satt? Für die einen sind es die 3.000 € plus handfeste Entwicklungsperspektiven, für andere die Gewissheit, in einer Stadt zu arbeiten, in der selbst die größten Konzerne noch auf eine Art hands-on agieren, wie es in urbanen Zentren undenkbar wäre.

Zusammengefasst – wobei ich beim Schreiben selbst etwas überrascht war: Kapfenberg ist kein Ort für Hochglanzträume. Auch kein Paradies, das sollte fairerweise gesagt sein. Aber zwischen dem monotonen Surren der Straßenbahn, den vorsichtigen Grüßen im Supermarkt und den auffallend familiären Aushängen an Werkstoren verbirgt sich mehr: Eine Art Arbeitsalltag, der Gestaltungsspielraum lässt – ja, sogar für Unvorhersehbares. Und das, das gestehe ich ein, überlebt so manches Motivationsposter.