Müllmann Gehalt

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Müllmann Gehalt:

Was verdient ein Müllmann?

Deutschlandweit betrachtet liegt das monatliche Bruttogehalt eines/r Müllmann/frau im Bereich zwischen 2.300 und 3.100 €. Wer bei der Kommune beschäftigt ist, wird nach Tarif für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt und kann in der Regel mit einem besseren Einkommen rechnen als Mitarbeiter in der privaten Entsorgungswirtschaft.

Für den Beruf Müllmann/frau oder Müllwerker/in ist nicht unbedingt eine spezielle Ausbildung erforderlich. Viele Mitarbeitende stoßen nach einer Ausbildung per Quereinstieg zur Müllabfuhr und werden vor Ort vom Unternehmen angelernt.

Wichtig: Mit der steigenden Relevanz umweltbewussten Handelns bei der Entsorgung sind die Aufgaben inzwischen nicht mehr allein auf den Abtransport von Müll beschränkt – eine Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft wird den neuen Anforderungen an Wiederverwertung und an eine umweltfreundliche Entsorgung gerecht. Auszubildende im öffentlichen Dienst dürfen mit folgender Ausbildungsvergütung in brutto rechnen:

  • Lehrjahr: zwischen 610 und 850 €
  • Lehrjahr: zwischen 660 und 900 €
  • Lehrjahr: zwischen 730 und 950 €

Berufseinsteiger/innen ohne jegliche Vorkenntnisse erwartet vor Steuern ein Einstiegsgehalt zwischen 1.500 und 2.200 € monatlich. Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft dürfen nach erfolgreicher Ausbildung mit einem monatlichen Gehalt in Höhe von rund 2.400 € brutto rechnen.

Wo verdient man als Müllmann am meisten?

Mit öffentlichen und privaten Abfallbeseitigungsunternehmen, Recyclinghöfen und Müllverbrennungsanlagen sind die Beschäftigungsmöglichkeiten in der Abfallwirtschaft vielfältig. Auch Betriebe, die sich auf Sondermüll spezialisiert haben, sind auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften. Generell gilt: Wer eine abgeschlossene Ausbildung mitbringt und nach Tarif bezahlt wird, kann einen attraktiven Verdienst im mittleren Gehaltsbereich erzielen. Zudem wirken sich weitere Faktoren maßgeblich auf die Höhe des monatlichen Bruttogehaltes aus. Dazu gehören etwa diese:

  • LKW-Führerschein: Lader erhalten einen geringeren Lohn als Fahrer, die bis zu 3.000 € verdienen können.
  • Position: Als Fuhrpark- bzw. Einsatzleiter/in sind Gehälter bis zu 4.200 € möglich.
  • Berufserfahrung: Mitarbeitende mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung erwartet eine durchschnittliche Vergütung von 2.700 €, ab 20 Jahren sind es 2.900 €.
  • Sonderzahlungen: Gefahrenzulagen und Pauschalen können das Gehalt auf bis zu 3.500 € erhöhen.
  • Unternehmensgröße: Während kleine Unternehmen mit unter 100 Mitarbeitenden durchschnittlich 2.860 € bezahlen, sind es bei großen Unternehmen mit über 20.000 Mitarbeitenden bereits 3.650 €.
  • Bundesland: Zwischen Baden-Württemberg und Thüringen variiert die Vergütung zwischen 2.500 und 2.000 €.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Müllmänner?

Wer erfolgreich eine Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft absolviert hat, dem eröffnet eine Ausbildung an der Technikerschule neue berufliche Perspektiven. Die Technikerschule kann sowohl in Voll- als auch in Teilzeit besucht werden. Nach erfolgreichem Abschluss ist als Techniker/in – Fachrichtung Umweltschutztechnik ein Aufstieg in leitende Positionen vorgesehen.

Mit den entsprechenden Voraussetzungen ist auch eine Weiterbildung zum/r Meister/in für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, zum/r Umweltschutzfachwirt/in oder ein Studium der Umwelttechnik denkbar. Zunehmende Qualifikation und Verantwortung werden mit entsprechend höheren Gehältern entlohnt. So verdienen

  • Techniker/innen Fachrichtung Umweltschutztechnik zwischen 3.460 und 5.260 €
  • Umweltschutzfachwirt/innen zwischen 3.650 und 5.820 €,
  • Studienabsolvent/innen der Umwelttechnik zwischen 4.020 und 6.130 €
  • Meister/innen für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Städtereinigung zwischen 4.480 und 6.170 €

Karriere als Müllmann in Deutschland: Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt für Müllmänner?

Die Berufe Müllwerker/in und Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft gelten als außerordentlich sicher und krisenfest. Viele Mitarbeitende wissen diese Sicherheit sehr zu schätzen und bleiben ihrem Beruf über viele Jahre und gar Jahrzehnte hinweg verbunden. Teilweise werden die begehrten Stellen erst dann wieder frei, wenn Beschäftigte das Rentenalter erreichen – und sind dann entsprechend hart umkämpft. Auch wenn der Beruf durch die körperliche Arbeit traditionell eher männlich dominiert ist, sprechen Stellenangebote der Versorgungsunternehmen inzwischen auch vermehrt Frauen an.